Friaul Italien im September 2021

Geplant war Frankreich, heraus kam Italien. Man muss flexibel sein in diesen Zeiten.
Es waren sehr schöne und intensive 6 Tage im September. Immerhin sind 2200 Km Gesamtstrecke gefahren worden.
Wenn ich schon dort hin fahre, dann sollten auch ein paar Höhepunkte in Österreich angefahren werden. Was beim letzten mal Wetterbedingt ins Wasser viel, konnte dieses mal in Angriff genommen werden. So führte mich der Weg Richtung Südosten über den Großglockner und einer Übernachtung an der Gailtalstraße.

Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.
Übernachtung, Blick aus dem Zimmer


Warum übernachten, wäre doch auch an einem Stück gegangen. Ich fuhr Sonntags in der Früh los und war am Nachmittag bei der Unterkunft. Dieses mal, ausnahmsweise in günstigen Unterkünften und nicht das Zelt.
Da ich über die Straniger Alm und dessen grüne Grenze nach Italien zum Passo Polentin fahren wollte und Sonntags dort viel los ist, pausierte ich den Rest vom Sonntag. Ich fuhr am Montag Vormittag diese Strecke und war um 10:00 Uhrbei der Straniger Alm. Dort konnte ich meinen 2. Kaffee mutterseelenallein in dieser herrlichen Bergwelt genießen.

Straniger Alm
So unspektakulär kann eine Grenze sein, sehr schön.

Danach ging es weiter runter vom Passo Polentin über Umwege nach Arta Terme. Diese Umwege führten mich ein Stückchen über den Trans Euro Trail bis zu dem Punkt an dem ich leider sagen musste, das mach ich nicht alleine mit dieser Kiste und Gepäck. Erkenne Deine Grenzen ist umso wichtiger wenn man alleine Unterwegs ist. Ein Video von genau dieser Stelle zeigte mir im Nachinhein das andere dort schon für 200 Meter 3 Stunden benötigten und die waren zu zweit.

Alleine schweres Mopped und Gepäck, dann lieber nicht zu viel riskieren

Also suchte ich nach einer Alternative diesen Abschnitt zu umgehen. Ich fand eine frisch geteerte kleine Straße und fuhr diese ca. 3 Km bevor ich feststellen musste, dead end oder auch Sackgasse. Ich drehte um und als ich schon weg fahren wollte rief mir eine Frau hinter her. Ich hielt an und dachte Du liebe Zeit ich kann ja gar kein italienisch. Es stellte sich heraus das es eine englische Familie war, die dort eniges zu erledigen hatten. Es war eine sehr nette Unterhaltung bei der heraus kam, das sie auch schon mit einer Royal Enfield in Indien unterwegs war. Nach dieser halben Stunde, die ich mir gerne nahm, ging es dann endgültig weiter nach Arta Terme. Dort auch wieder früh in der Unterkunft eingecheckt so das man noch kleine Runden drehen konnte.

In den darauf folgenden Tagen fuhr ich dann einige Strecken wie z.B. Monte Paularo, Monte Zoncolan, Rifugio Pradut, Malga Promosio, Passo della Forcella oder Monte San Simeone.

Monte Paularo
Weg zum Zonoclan

Letzteres ist eine asphaltierte Strecke die man bei schönem Wetter auf jeden Fall machen sollte. Falls klare Sicht vorhanden ist, soll man angeblich bis zum Meer sehen können. Aber Vorsicht die Strecke ist sehr schmal mit Tunnel in den Kehren.

Monte San Simeone
Monte San Simeone
Malga Promosio
Beistand von ganz oben

Auf dem Rückweg wollte ich den Nassfeldpass fahren. Leider war die Strecke, die ich aussuchte, gesperrt. So fuhr ich dann weiter bis kurz vor das drei Ländereck Italien, Slowenien, Östereich und dort über die Grenze. Apropos Grenzen, ich hatte nirgends eine Kontrolle und überall war freie Fahrt. Ich ließ es mir dann nicht nehmen auf dem Rückweg die Nockalmstraße, die Tauernstraße und die Hochkönigstraße zu befahren. Am Hochkönig hat mich dann der Regen erwischt und ich war froh in Waidring eine Unterkunft gebucht zu haben. Mein Motorrad konnte ich unter einem Dachvorsprung unterstellen, da es weiter regnete. Am nächsten Tag hatte es aufgehört und ich konnte meine Rückfahrt wie geplant übers Allgäu fortsetzen.

Habe die Ehre

Wie immer folgen ein paar Videoimpressionen.

Großglockner
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Straniger Alm, Passo Polentin
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Monte Paularo
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Zoncolan
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Rifugio Pradut
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San Simeone
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Nockalmstraße
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Odenwald

Eine Tour in den Odenwald rentiert sich immer.
Vor allem unter der Woche wenn weniger unterwegs sind
Meine Tour hatte eine Länge von ca. 300 Km und benötigt ungefähr 7 Stunden reine Fahrzeit. Es werden Bundes, Landes, Kreis und namenlose Straßen befahren. Zudem ist mindestens ein Weg an Sonn und Feiertagen verboten. Die Route führt durch 3 Bundesländer, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen. Derzeit (August 2021) muss für Bayern beachtet werden, das eine FFP2 Maske bei Einkäufen (tanken) notwendig ist.


Gebiete an denen Motorräder unerwünscht sind, habe ich ganz ausgespart. Ja die gibt es dort und da ist das Fahren sogar an Samstagen für Motorräder verboten. Das hat mit Lärm anscheinend gar nichts zu tun, da es keine Ausnahmen für z.B. elektrisch angetriebene Motorräder gibt. Ich persönlich hab mir vorgenommen mein Geld nicht mehr in solche Gebiete zu tragen, weder mit dem Auto noch sonst irgendwie. Sollten Lokale, Restaurants oder Gasthöfe die schon mit der Pandemie zu kämpfen hatten damit Probleme bekommen, dürfen sie sich bei Ihren Mitmenschen b.z.w. über die politischen Entscheidungen vor Ort beschweren.


Abgesehen von den Fotostopps für die schönen Landschaften, wäre der erste Fotostopp für ein Gebäude in Babstadt beim Schloss Babstadt.
Ein weiteres Highlight wäre die Greifenwarte auf der Burg Gutenberg bei Neckarmühlbach. Dafür wäre allerdings rein zeitlich ein extra Ausflug notwendig. Die Tour geht durch Gundelsheim mit Sicht auf das Schloss Horneck und weiter am Neckar entlang wo man mit Blick nach links nochmal die Burg Gutenberg sehen kann.

Mit Blick geradeaus kommt dann die Burg Hornberg kurz vor Neckarzimmern in Sicht. Es geht weiter durch schöne Landschaften und Straßen bis Armorbach. Dort kann man sich mit süßen Leckereien bei der Marzipan Konditorei eindecken.


Einen Geschichtsunterricht bekommt man dann beim Limesturm in Vielbrunn. War dieser nicht intensiv genug geht es weiter zu einem Römerkastell kurz hinter Würzbach. Dazu muss man aber ein Stückchen zu Fuß laufen.


Die Runde durch den Höllgrund sollte man nicht verpassen und genießen. Vorsicht den abzweig dorthin kann man leicht verpassen.
Wer etwas vespern oder trinken möchte wird beim Landgasthaus in Oberhöllgrund fündig.


Bei Eberbach geht es wieder über den Neckar zurück bevor wir in Hoffenheim abbiegen und Sinsheim umfahren.
Dadurch kommen wir ins Anngelbachtal dem letzten Halt auf der Tour beim Wasserschloss. Dort ist übrigens das Rathaus und die Polizei untergebracht.
Der schöne Park mit Kunstwerken, lädt etwas zum Verweilen ein.

Habe die Ehre.

Keine Gewährleistung ob die Angaben noch stimmen oder die Wege immer noch frei befahrbar sind. Jeder ist für sein tun selber verantwortlich.
Hier die gpx Datei der Tour zum herunterladen. Erstellt mit OSM Karten auf Garmin Basecamp: Odenwald.gpx

Die Alb Tour

Waren meine Tourenvorschläge bis jetzt unter 200 Km kommt jetzt eine Tour von ca. 330 Km Länge. Die reine Fahrzeit beträgt ungefähr 7 Stunden, da einige kleinere Straßen dabei sind. Es geht auf die schwäbische Alb, eine Richtung die von mir leider viel zu selten angesteuert wird. Warum wird vielleicht aus der geografischen Lage ersichtlich, da ich dafür immer einen Weg um Stuttgart, Reutlingen oder Tübingen herum finden muss.
Mir machen die Staus in den Städten keinen Spaß und ich nehme an, das geht vielen so.
Bei der vorgeschlagenen Tour versuchte ich das etwas zu umgehen. Leider ist darum auch ein kurzes Stück Autobahn dabei. Gestartet wird, wie immer an gleicher Stelle, in der Vischer Kurve. Von dort fahren wir bis Leonberg und dort leider ein Stück auf die A8, die wir in Echterdingen wieder verlassen. Alternativ kann man auch bei Rutesheim auf die A8 fahren.
Von Echterdingen geht es nach Waldenbuch, wo man sich beim Firmenverkauf von Ritter Sport mit Süßem eindecken kann.


Über Kreis und Bundesstraßen geht es weiter nach Metzingen, Pfullingen und Lichtenstein. Dort nehmen wir die erste Nebenstraße mit dem Namen Kalkofen unter die Räder. Oben angekommen geht es gleich weiter auf der Nebelhöhlenstraße bis eben zu dieser Höhle. Wer mag kann diese Höhle besichtigen.

Weiter geht es über Landes und Kreisstraßen zur Bärenhöhle. Leider geht es hier anscheinend mehr um den Freizeitpark wie um die Höhle.
Die Tour geht weiter über Kreisstraßen zur nächsten Nebenstraße die am Layweg beginnt und bis nach Kettenacker führt. Auf diesem Weg wird man mehrfach in Versuchung geführt mal auf einen Schotterweg abzuzweigen.

Ein kurzes Stück geht es über die L253 Richtung Geisingen wo wir vor dem Ort rechts auf einen Nebenweg nach Upflamör abbiegen. Kenner der Gegend werden jetz aufhorchen da sie wissen das es dort viele solcher Nebenwege zu entdecken gibt. Es geht weiter über Nebenwege über Friedigen nach Emerfeld bis wir auf die L415 stoßen.

Diese verlassen wir dann in Bilafingen und fahren über die Kreisstraße nach Egelfingen. Weiter über eine Nebenstraße nach Inneringen und dann auf die Inneringer Straße nach Hettingen. Die Tour führt uns über Blitz nach Burladingen wo man bei Fabrikverkäufen textiler Produkte etwas Geld sparen kann. Über Schlatt und einer Kreisstraße kommen wir nach Beuren wo es ein Lokal mit dem Namen s Jockele direkt an unserer Route liegt. Leider nur von Donnerstags bis Sonntags ab 12:00 Uhr geöffnet. Ab hier folgt eine schöne Nebenstraße nach Belsen und weiter nach Talheim.

Dann wird Mössingen umfahren gefolgt von dem Versuch, zwischen Tübingen und Reutlingen über Wankheim und Kusterdingen durch zu kommen.

Im weiteren Verlauf fahren wir bei Holzgerlingen unter der Autobahn durch und weiter über diverse Ortschaften bis nach Weil der Stadt. Die schöne alte schmale Brücke bei Hausen nehmen wir auch unter die Räder und weiter über Iptingen, Nußdorf und Aurich wieder zum Ausgangspunkt.
Im Nachhinein betrachtet hätte diese Tour auch die „ingen Tour“ heißen können 😉

Habe die Ehre.

Keine Gewährleistung ob die Angaben noch stimmen oder die Wege immer noch frei befahrbar sind. Jeder ist für sein tun selber verantwortlich.
Hier die gpx Datei der Tour zum herunterladen. Erstellt mit OSM Karten auf Garmin Basecamp: Die Alb Tour.gpx

Beilstein Tour

Man könnte denken diese Tour führe nach Beilstein da sie den Namen trägt.
Dem ist jedoch nicht so, sie geht um Beilstein herum und knapp vorbei ist auch daneben.
Diese Tour ist ca. 125 Km lang und die reine Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden ohne Besichtigungen. Es gibt mindestens einen Weg der an Sonn und Feiertagen für den motorisierten Verkehr gesperrt ist.
Zudem war das wieder eine Tour voller Umplanungen da diverse Sträßchen nicht mehr erlaubt waren. 🙁
Gestartet wird am üblichen Startpunkt für meine kleineren Touren.
Es geht über Kleinglattbach, Sersheim und Hohenhaslach zu ersten kleinen Nebenstraße nach Kleinsachsenheim. Von dort, an Löchgau vorbei über Besigheim, Ottmarsheim und Winzenhausen in Richtung Auenstein und Beilstein.


Vor Beilstein biegen wir ab nach Helfenberg und kurz vor Helfenberg machen wir einen Abstecher zum Amalienhof. Von dort hat man nicht nur eine phantastische Aussicht, man könnte sich dort auch mit Wein für den Abend eindecken. Ob man derzeit im Weingut einkehren kann, muss auf deren Webseite nachgeschaut werden. Aber Achtung, Alkohol und fahren verträgt sich nicht.

Von dort fährt man den Weinberg wieder runter und es geht weiter Richtung Helfenberg. Am Anfang von Helfenberg biegen wir rechts in die Wildeckstraße ab und fahren ein Stück hoch bis zu einem Parkplatz. Von dort kann man zu Fuß zur Ruine Helfenberg hoch laufen und genießt wieder eine ganz tolle Aussicht.

Parkplatz Ruine
Aussicht

Hat man genug davon geht es weiter und nach einem kurzem Stück gelangt man zur Burg Wildeck. Leider kann man nicht bis zur Burg fahren da dort ein Fahrverbot besteht. Diese Burg gehört zum Staatsweingut Weinsberg
Wer sie sich ansehen möchte, kann zu Fuß hoch laufen.

Weiter auf dem Weg bis zur L1102 die bis nach Unterheinriet gefahren wird. Dort geht es ein kurzes Stück Richtung Löwenstein bevor wir rechts in die Famersberger Straße einbiegen.

Dies Straße führt uns bis zur L1116 die wir ein kurzes Stück nutzen um gleich wieder auf eine Kreisstraße abzubiegen. Wir fahren hoch nach Billensbach, Maad und Klingen bevor es wieder runter zur L1116 geht.

Weiter geht es über Oberstenfeld hoch zum Lichtenberg. Dort schauen wir uns die Burg Lichtenberg an von der man wirklich einen grandiosen Ausblick genießt. Leider ist der Innenhof nur an Sonntagen von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Die Burg kann auch für Festlichkeiten gemietet werden, in dessen Kapelle auch Trauungen statt finden können.

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Haben wir genug von der Aussicht führt uns die Route über Kleinaspach, Steinheim, Murr nach Höpfigheim. Da wir hier unmittelbar an einem Schloss vorbei kommen und der Schlosshof ein Parkplatz ist, bietet sich ein kurzer Stop an. Der Parkplatz ist zwar bequem jedoch optisch etwas unglücklich an dieser Stelle.

Es geht weiter zum Neckar den wir ein Stück entlang fahren. Wir erfreuen uns an den Weinbergen rechts und dem Neckar auf der linken Seite.

Es geht über Mundeslheim und Hessigheim am Neckar entlang zurück nach Besigheim. Ein Stück entlang der Anfahrtsroute bis wir im Kreisverkehr auf die Bieitgheimer Straße abbiegen. Am Waldhof geht es scharf rechts und dann links auf eine schmale Straße die uns direkt nach Metterzimmern führt.

Dort geht es über die Mühlsteige auf die L1125 bis zum Abzweig nach Oberriexingen. Dann weiter nach Enzweihingen und auf der B10 zurück zum Ausgangspunkt.

Habe die Ehre.

Keine Gewährleistung ob die Angaben noch stimmen oder die Wege immer noch frei befahrbar sind. Jeder ist für sein tun selber verantwortlich.
Hier die gpx Datei der Tour zum herunterladen. Erstellt mit OSM Karten auf Garmin Basecamp: Beilstein Tour.gpx

Kraichtalrunde 2.0

Wieder geht es in das Kraichtal, da dort noch lange nicht alles erkundet ist.
Nachdem die letzte Tour so gut ankam, vor allem wegen dem Tip mit der Sternenwarte, habe ich auch jetzt wieder ein paar Tips eingefügt. Startpunkt der kleinen Tour ist wie immer die Tanke. Gesamtstrecke beträgt ca. 110 km und ist damit etwas kleiner wie die erste Kraichtaltour. Die reine Fahrzeit beträgt etwas mehr wie 2 Stunden.
Achtung, derzeit (August 2021) ist die Strecke aus der Tour, Ensingen <-> Horrheim, gesperrt. Alternativ geht es von Kleinglattbach direkt Richtung Horrheim. Dazu über Kleinglattbach in Richtung Bietigheim fahren um nach dem Ortsende und der Brücke links abzubiegen. Weiter über kurvige Strecken Gündelbach, Häfnerhaslach nach Zaberfeld. Bitte nahe oder in den Ortschaften Rücksicht auf die Anwohner nehmen.
Wir streifen Eppingen an der Umgehungsstraße durch das Industriegebiet. Kurz hinter Rohrbach biegen wir rechts auf die erste schmalen Weg ab. Je nach Tageszeit sind auch einige Radfahrer und Spaziergänger unterwegs. Da dies an Sonn und Feiertagen stark zunimmt, rate ich dringend davon ab solche Touren Sonn oder Feiertagen zu fahren.

Auf der folgenden Kreisstraße geht es nach kurzer Zeit wieder rechts ab und wir kommen in Tiefenbach raus.

Von dort nach Menzingen zum ersten kurzen Stop, der Ruine des ehemaligen Wasserschlosses. Da der Zugangsweg Privat und die Durchfahrt verboten ist, werden die 300 Meter zu Fuß zurück gelegt. Leider lässt man diese Ruine immer weiter verfallen, so ist inzwischen der Zugang zum Innenhof gesperrt. Eine Anwohnerin erzählte mir das dieser Innenhof letztes Jahr (2020) noch zugänglich war. Das ist schade und so werden es maximal 10 Minuten Aufenthaltszeit sein.

Es geht weiter und wir biegen noch innerhalb von Menzingen rechts ab auf die nächste schmale Straße. Vorsicht man fährt gerne daran vorbei. Dieser Weg führt im weiteren Streckenverlauf an 2 nebeneinander liegenden Höfen vorbei die einen kleinen Imbiss oder etwas zu Trinken anbieten.

Über Neuenbürg, Oberöwisheim geht es weiter nach Münzesheim. Den Einstieg zur nächsten kleinen Straße verpasst man ebenfalls gerne da er unscheinbar direkt am Anfang einer Siedlung liegt.

Einfach rechtzeitig platz machen, der Bauer muss schließlich arbeiten

In Gochsheim kann man das Schloss Graf Eberstein anschauen. Leider hat das Bäckerei- und Zuckerbäckermuseum nur Sonntag am Nachmittags geöffnet.
Achtung, derzeit (August 2021) ist eine große Baustelle in Gochsheim und ein erreichen des Schlosses fast nicht möglich. Auch die Tour ist davon betroffen und man muss die Umleitung über die L618 und die K3512 nach Flehingen nehmen.

In Oberderdingen geht es dann zum Oberderdinger Horn einem Aussichtspunkt. Bei guten Sichtverhältnissen kann man dort bis zum Königstuhl bei Heidelberg blicken. Auch hier gilt, besser nicht an Sonn und Feiertagen. Auf dem Rückweg biegen wir vor dem erreichen der Häuser rechts ab auf einen weiteren asphaltierten Feldweg. Damit verhindern wir auch die Doppelbelastung der Leute die an der Zufahrt vom Oberderdinger Horn wohnen. Wir müssen am Ende der Feldwegstrecke scharf rechts auf die L1103 fahren und nach kurzer Distanz links zum Gasthof Ölmühle abzweigen. Leider finde ich nichts über die Öffnungszeiten der Ölmühle, bei meiner Tour hatte sie anscheinend zu.

Zurück zur L1103 und weiter über Sternenfels nach Diefenbach. In Diefenbach geht es via Burrainstraße und Fülmenbacherhofweg nach Zaisersweiher. Der Burrainhof hat übrigens eine Besenwirtschaft die allerdings derzeit nur Speisen zum mitnehmen anbietet.

Von Zaisersweiher aus, geht es zum Kloster nach Maulbronn. Dieses kann besichtigt werden. Ein Stop rentiert sich auf jeden Fall auch wenn es nur von außen besichtigt wird. Ein kleiner Tip für uns Motorradfahrer. An der Hauptstraße direkt beim Kloster gibt es gratis Motorradparkplätze. vor einem Cafe. An dieser Stelle ein Dankeschön an Maulbronn das auch an uns Motorradfahrer gedacht wird. Von Maulbronn aus geht es nach Schmie und dort über einen schönen kleinen Schleichweg nach Ötisheim.

Weiter nach Mühlacker und auf der B10 um nach kuzer Zeit rechts auf eine kleinere Straße abzubiegen. Dort gelangen wir auf die K4505 zu unserem letzten Stop mit einer herrlichen Idylischen Aussicht auf die Enzschleife und Mühlhausen.

Von dort geht es wieder zu Startpunkt zurück.

Habe die Ehre.

Keine Gewährleistung ob die Angaben noch stimmen oder die Wege immer noch frei befahrbar sind. Jeder ist für sein tun selber verantwortlich.
Hier die gpx Datei der Tour zum herunterladen. Erstellt mit OSM Karten auf Garmin Basecamp: Kraichtalrunde 2.0.gpx

Ein Zipfel vom Schwarzwald

Ich habe mal wieder eine neue Tour zusammen gestellt. Dieses mal geht es Richtung Schwarzwald, aber nur ein kleines Stück. Darum auch der Titel ein Zipfel vom Schwarzwald. Ich habe da wieder ein paar tolle kleine Straßen gefunden. Die Tour ist ca. 150 Km lang und hat eine reine Fahrzeit ohne Pausen und Besichtigungen von ca. 3 Stunden.
Beginnen tut sie wieder, wie gewohnt, an der Tankstelle. Dann geht es über Roßwag an Weinbergen vorbei den Riedberg entlang nach Großglattbach und von dort via Serres nach Wiernsheim. Genießer der gerösteten Bohne können dort das Kaffeemühlenmuseum besuchen. Mehr Informationen darüber findet man auf https://www.kaffeemuehlenmuseum.de/
Weiter über Wurmberg, Wimsheim und Friolzheim nach Tiefenbronn.

Hier könnte man schon behaupten den nördlichen Schwarzwald unter den Rädern zu haben.
Weiter über Steinegg und Neuhausen zu ersten kleinen Straße mit dem Namen Mohnbachstraße. Diese dürfte für diverse Motorräder mit zu sportlicher Dämpfung eine kleine Herausforderung sein.
Es steht zwar dran das es Straßenschäden gibt, aber noch nie war ein Schild so zutreffend wie hier. Auch mit Splitt ist stellenweise zu rechnen.

Über Bad Liebenzell und weiteren Ortschaften geht es dann kurz über die B295 bei Althengstett bevor wir dann zu Fuchsklinge abbiegen.
Achtung diese Strecke ist an Sonn und Feiertagen für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Fahrräder dürfen dort gar nicht fahren.

Wir fahren weiter nach Calw und kommen über Spesshardt, und Weltenschwann nach Zavelstein. Wer möchte kann sich in Zavelstein die Burg anschauen. Über Bad Teinach und Schmieh nehmen wir die nächste schmale Straße unter die Räder.

Die Agenbacher Straße führt durch den Wald und ist ziemlich schmal. Da mit Gegenverkehr gerechnet werden muss, sollte man langsam fahren.

Über Würzbach geht es dann weiter nach Calmbach. Hier fahren wir ein Stück die B294 bis wir kurz vor Neuenbürg rechts nach Waldrennach abbiegen.

Noch vor Waldrennach gibt es ein Besucherbergwerk das besichtigt werden kann. Ein großer Parkplatz ist dafür direkt an der Straße.

Als ich an einem Samstag Vormittag vorbei kam, war es ziemlich leer. Das Bergwerk hat Samstags und Sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Nähere Infos sind auf https://frischglueck.de/ zu finden.
Wir setzen die Tour fort und fahren über Kreisstraßen nach Kapfenhardt zu den Kapfenhardter Mühlen.

Da diese Hotel und Restaurant sind, kann man hier auch zum Essen einkehren. Bei der unteren gibt es auch Plätze im Freien.

Weiter über Unterreichenbach, Hohenwart nach Würm. Bei Würm beigen wir dann scharf rechts zum Würmer Sträßchen ab. Achtung, das ist eine sehr enge Kurve die dort genommen werden muss und mit Gegenverkehr zu rechnen ist.
Über Wimsheim, Mönsheim, Iptingen, Nußdorf und Aurich geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Habe die Ehre.

Keine Gewährleistung ob die Angaben noch stimmen oder die Wege immer noch frei befahrbar sind. Jeder ist für sein tun selber verantwortlich.
Hier die gpx Datei der Tour zum herunterladen. Erstellt mit OSM Karten auf Garmin Basecamp: Ein Zipfel Schwarzwald.gpx

Faire und unfaire Duschmarken

Es gibt ja Campingplätze auf denen zum duschen Duschmarken benötigt werden.
Ich halte eigentlich nichts davon und mir wäre es lieber sie würden das im Preis pro Person mit berücksichtigen.
Aber da es nun mal so ist, was sind unfaire Duschmarken ?
Ganz einfach es gibt 2 Systeme. Bei einem davon macht man es fürs warme Wasser bei dem anderen für das Wasser überhaupt. Ratet mal was ich für unfair halte. Richtig, wenn plötzlich nichts mehr geht und die Haare sind noch voll Shampoo.
Also am besten vorher nicht nur fragen wie lange man Zeit hat, sondern auch, ob nur das warme Wasser oder das Wasser komplett aus geht.

TET Deutschland 2021

Glück muss man haben. Als ich letztes Jahr für die Woche vom 14.06.21 bis 18.06.21 Urlaub nahm, wusste ich nicht das ich einen Volltreffer landen würde.
Wobei die Hitze einen vorzeitigen Abbruch nach sich zog. Das die Inzidenz so weit sinken würde, war dann das Zeichen das es endlich wieder los gehen muss. Also meine Sachen gepackt und los in den Norden zum Trans Euro Trail. Wen es interessiert was sich dahinter verbirgt, einfach mal im Internet nachschauen. Apropos packen, ich habe meine Ausrüstung verkleinert und erleichtert. Das Zelt wiegt nur noch 2300 Gramm und hat ein Packmaß von 40 cm länge und 15 cm Durchmesser. Die Luftmatratze ist verpackt nur noch 22 cm lang und 10 cm im Durchmesser. Der Schlafsack ist ebenso geschrumpft dafür auch nicht mehr so warm.


Man könnte das alles auch als Sommerausrüstung bezeichnen die auch im Spätfrühling oder Frühherbst verwendet werden kann.
Ein paar Anmerkungen zum TET. Es gibt Leute die den deutschen TET abfällig beurteilen. Sicher ist der nicht so herausfordernd wie der TET in fast allen anderen Ländern. Auch ist der Anteil an unbefestigten Wegen verschwindend klein. Wir sind eben im Verbostland und das wird bei so etwas mehr als deutlich. Da man so etwas aber vorher weiß, sollte man sich einfach auf eine schöne Landschaft und nette Leute einlassen. Ja, die Leute denen ich unterwegs begegnete waren alle sehr freundlich und irgendwie sehr gelassen.

Wobei vielleicht auch eine gewisse Rücksichtnahme eine Rolle spielen könnte. Wenn Leute in Sicht kamen, abbremsen und im Schritttempo vorbei rollen und meistens bekommt man einen freundlichen Gruß. Dem Traktor mit seinem Gerät Platz machen und ihn vorbei lassen zieht auch einen freundlichen Gruß nach sich. Ein Reiter machte Platz und gab mir zu verstehen das ich vorbei fahren könne, was ich dann im Standgas machte um das Pferd nicht zu erschrecken. Ich verbringe meine Freizeit dort und bin nicht auf der Flucht, diese Leute leben dort.

In Pandemie Zeiten ist es schon eine Herausforderung durch verschiedene Bundesländer zu reisen und noch komplizierter wird es, wenn auch die Landkreise eine Rolle spielen. Ja nach Bundesland und Inzidenz im Kreis, war gar kein Test erforderlich, oder doch aber 48 Stunden vorher reichen, oder 24 Stunden, oder bei Einreise ins Bundesland, oder, oder, oder. Übrigens ging meine Reise auf dem TET durch Niedersachsen, Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern. Nimmt man Hin und Rückfahrt noch dazu, kamen noch Hessen, Brandenburg, Sachsen Anhalt, Thüringen und Bayern dazu.

Meine Fahrt auf dem TET ging in Loxstedt los und ich wurde dort von Franz auf seiner BMW 650 bis zur Elbe begleitet. War nett und vielleicht trifft man sich ja mal wieder. Leider war die Schwebefähre zwischen Hemmoor und Osten über die Oste geschlossen. Die hat derzeit nur am Wochenende geöffnet und sie setzt auch Motorräder über.

Schwebefähre über die Oste

Lütjenburg ist hübsch und sicher auch eine Besichtigung wert. Hier legte ich eine Pause zum essen fassen ein.

Lecker

Später, Richtung Sagau kam dann ein Einheimischer auf seiner 1200 GS und begleitete mich ein Stück. Obendrein zeigte er mir noch eine extra Runde die nicht zur TET Route gehört. An dieser Stelle noch einen schönen Dank dafür. Ansonsten war es ziemlich leer auf dieser Route. Es gab längere Abschnitte, da war außer der Strecke und der schönen Landschaft niemand zu sehen. Das ist schon erstaunlich in unserem dicht besiedelten Land.

Eine kleine Furt

Da man durch Schwerin kommt, sollte man nicht verpassen beim Schloss eine Pause einzulegen. Die Übernachtung am Schweriner See überraschte noch mit einem romantischen Sonnenuntergang.

Verwöhnprogamm Sonnenuntergang
Schweriner See vor der „Tür“

Eigentlich sollte es bis Neustrelitz gehen, da aber am Donnerstag schon um 11:00 Uhr 32°C erreicht waren und erhöhte Waldbrandgefahr herrschte, brach ich das Unterfangen ab. Zudem sollte es am Samstag Unwetter geben auf Höhe Thüringen was genau meiner Route lag. Also fuhr ich schon am Donnerstag in Richtung Heimat ab. Sehenswert ist auch Malchow mit seiner Innenstadt und der Drehbrücke. Kleine Tipp hierfür, besser zu Fuß erkunden. Da ich 730 Km Landstraße vor mir hatte, war auch noch eine Übernachtung nötig. Zumindest gab es danach auch bei mir eine Liste mit Campingplätzen die nicht unbedingt angefahren werden müssen 😉
Habe die Ehre.
Wie immer gibt es ein kleines Video mit Impressionen der unbefestigten Wege.

TET Deutschland
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Speicherkarten oder nicht alles auf eine Karte setzen

microSD Speicherkarten

Die kleinen Dinge sind ja mittlerweile recht günstig zu bekommen. Da man nie weiß was so passiert (Verlust in irgendeiner Form ) oder ob eine Karte nicht doch mal einen Defekt hat, hier ein kleiner Tip.
Holt euch genügend Karten so das man jeden Tag eine neue verwenden kann. Ganz paranoide können das noch weiter auf einen halben Tag runter brechen. Im Allgemeinen weiß man ja wie viel man jeden Tag benötigt. Reisende die länger unterwegs sind, könnten sich überlegen die Daten irgendwo hin zu sichern (Internet). Oder zwischendurch ein paar Karten mit der Post nach Hause oder zu einer vertrauenswürdigen Person zu senden. Zugegeben, das funktioniert natürlich nicht in allen Ländern. Wer keinen Laptop dabei hat und etwas minimalistischer mit Smartphone verreist , kann sich zudem einen Kartenstick für den USB Anschluss vom Smartphone mit nehmen. Die sind relativ klein kosten nicht viel und man kann auf dem Smartphone sich seine Fotos/Videos schon mal anschauen. Wenn das Smartphone dann noch mit großem Speicher ausgestattet ist, lassen sich einige Daten auch dort hin sichern. Schwieriger wird es, wenn man mit 4k arbeitet da die Datenmassen enorm zunehmen. Da ich etwas minimalistischer unterwegs bin (max 1080 HD), bin ich bis jetzt von diesem Problem verschont geblieben.

Wäre doch schade, wenn einem das gesammte Bildmaterial verloren ginge.

Rund um Schorndorf

Wieder eine Tour mit ganz tollen kleinen Wegen, wenn auch alle befestigt. Dafür waren sie zum Zeitpunkt der Tour alle erlaubt. Ich musste hier und da meine Planung etwas ändern da der ein oder andere Weg nicht erlaubt war. Ein Weg ist mit einem Fahrverbot an Sonn und Feiertagen belegt. Diese Tour hat eine Länge von 214 Km und es sind mindestens 5 Stunden zu kalkulieren. Eigentlich beginnt diese Tour erst wirklich bei Murr, wenn man die Anfahrt abzieht. Wer von weiter her kommt und auf der Autobahn 81 anreist, kann die Abfahrt Pleidelsheim nehmen . Der Routenverlauf ist hier und da noch verbesserungswürdig da es durchaus auch nicht so schöne Abschnitte gibt. Auf die kleineren Wege sollte man jedoch nicht verzichten und davon gibt es dort noch mehr. Diese Tour ist etwas für Genießer, Leute die keine Zeit haben oder schnell sein wollen, kommen hier nicht auf ihre Kosten. Wie immer mit Rücksichtnahme auf Rad fahrende, wandernde und reitenden. Damit wir auch in Zukunft solche Wege befahren dürfen.

Wie immer folgen noch einige Impressionen dieser Tour.

Aussichten
kleine Wege vorbei an weidenden Rindern
endlose Weiten
Kehrenausgang
weit geschwungen mit Aussicht
völlig alleine
und die Aussicht genießen
durch Wälder
hier ist normalen Zeiten wahrscheinlich auch mehr los
Die Bäume brauchen noch etwas bis das Laub voll da ist
bei Dämmerung ist hier bestimmt mit Wild zu rechnen
Das Motorrad, endlose Weiten……..
mal wieder etwas breiter dafür dann auch mit Schräglage
idyllisch
Die Bilder sprechen für sich
an einem kleinen See vorbei
war das nicht vorhin schon ? Bestimmt nicht.
so groß bin ich nicht
ein kleines Stück am Wasser entlang
Hier kann man an Sonn und Feiertagen nicht fahren
Kommen Reiterinnen mit nervösen Pferden, bleibt man stehen und macht den Motor aus. So lange bis sie sich wieder ein Stück entfernt haben. Die 3 Minuten sind erfüllt von Dankbarkeit und freundlichem Miteinander.
Immer wieder gut für meine Seele, das ist für mich Erholung
Diese Schilder sagen alles aus 🙂
Das Mopped muss zumindest zum Teil auch mit drauf.

Habe die Ehre.

Keine Gewährleistung ob die Angaben noch stimmen oder die Wege immer noch frei befahrbar sind. Jeder ist für sein tun selber verantwortlich.
Hier die gpx Datei der Tour zum herunterladen. Erstellt mit OSM Karten auf Garmin Basecamp: Rund um Schorndorf.gpx